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... Zeit zum Leben ...

Reha-Maßnahmen

Im Sozial-und Arbeitsleben bedeutet Rehabilitation heute die Wiedereingliederung in den Alltag oder das berufliche Leben.

Die Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke ist charakterisiert durch die Integration von medizinisch-psychiatrischer Therapie und beruflichen Vorbereitungs- und Trainingseinheiten unter einem Dach. Der Schwerpunkt liegt auf stabilisierenden, trainierenden und damit auch die Berufsförderung vorbereitenden Maßnahmen sowie bei psychosozialer Betreuung.  Das Behandlungskonzept der Reha-Kliniken ist verhaltenstherapeutisch ausgerichtet. Aus den folgenden Therapieelementen wird ein auf den Patienten individuell abgestimmter Behandlungsplan aufgelegt:

Diese Reha-Kliniken sind typischerweise in landschaftlich ansprechenden Regionen und häufig aufgrund geologischer Gegebenheiten abseits der Ballungsräume errichtet worden. Dieser wohnortfernen Rehabilitation liegt der Gedanke zugrunde, die Patienten aus ihrem häuslichen Umfeld herauszunehmen, um dadurch die Behandlung zu erleichtern und eine Gesundung sowie den Prozess der Krankheitsbearbeitung und Krankheitsbewältigung zu fördern, andererseits konnten nur so die ortsgebundenen, sich aus der geologischen Gegebenheit anbietenden Heilmittel genutzt werden. Die Dauer der REHA-Maßnahmen ist variabel, in der Regel bis zu 10 Wochen.

Der Patient soll mit Gruppentherapie, Einzelgesprächen sowie Sport und kreativem Gestalten (malen, arbeiten mit Ton...) befähigt werden, aus eigener Kraft einen möglichst normalen Platz in der Gesellschaft zu behalten oder wiederzugewinnen. Weiterhin ist es Ziel der REHA-Maßnahmen, den Gesundheitszustand im Sinne "Reha vor Pflege" zu verbessern und den Erhalt und die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit im Sinne "Reha vor Rente" zu erreichen.

Weitere Informationen:

System der Rehabilitation in Deutschland - Quelle: Wirtschaftslexikon24

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